Liebe deinen Darm, dann lieben dich deine Mitmenschen. Diese 8 Tricks werden dir helfen, Blähungen in den Griff zu bekommen.

Jeder kennt Fürze. Wir machen Witze darüber, nie will es jemand gewesen sein. Sie stinken ganz schön und sind vielen Menschen sehr unangenehm. Doch obwohl es ein ganz normaler (und auch gesunder! ) Vorgang im Körper ist, können extreme Blähungen zu einer ernsten Belastung werden. Zum Glück gibt ein paar ganz einfache Tricks und Angewohnheiten, mit denen du die meisten „Abgasprobleme“ gut in den Griff bekommst.

Wie entstehen Blähungen?
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Unsere Verdauung spielt sich zum meisten Teil in der Körpermitte ab, im Magen-Darm-Trakt. Der Darm ist allerdings mehr als nur der „Abfluss“ für den Körper. Er ist mit einer Vielzahl von Bakterien und Mikroorganismen bevölkert, saugt wertvolle Nährstoffe aus der Nahrung, reguliert den Wasserhaushalt, produziert die meisten Abwehrzellen des Immunsystems und steuert eine Vielzahl an Körperfunktionen. Dieses hochkomplexe System ist in der Regel sehr widerstandsfähig, allerdings können Störungen zu Schmerzen, Durchfall und einem geschwächten Immunsystem führen. Daher lohnt es sich, gut auf seinen Darm aufzupassen, er wird es dir danken!

Blähungen sind normalerweise kein Anlass zur Sorge und entstehen, wenn Nahrung nicht richtig verdaut werden kann. Dabei bilden sich verschiedene Gase wie Methan, Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid – diese Gase sind es dann auch, die wir am Ende riechen. Dies kann verschiedene Ursachen haben, meist liegt es aber tatsächlich an falscher Ernährung und einer ungesunden Lebensweise. Wenn du nicht „die Luft rauslässt“, kann es zu Krämpfen kommen. Die nachfolgenden Tipps werden dir helfen, dass du einen glücklichen und gasfreien Darm bekommst. Wenn du allerdings häufige und langanhaltende Blähungen hast, solltest du definitiv zum Arzt gehen, um sicherzustellen, dass du keine ernsthafte Erkrankung hast.

Vermeide oder reduziere diese Lebensmittel, um Blähungen in den Griff zu bekommen

Tierische Eiweiße
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Tierische Eiweiße (Proteine) werden schwerer verdaut als pflanzliche. Du musst nicht darauf verzichten, aber achte darauf, dass du mehr pflanzliche Eiweiße isst.

Hülsenfrüchte
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In Bohnen, Erbsen und anderen Hülsenfrüchten kommen bestimmte Arten von Zucker (Saccharide) vor, die den Bohnen ihren Ruf eingebracht haben, dass sie Blähungen verursachen. Sie sind nicht ungesund, aber wenn du ihnen aus dem Weg gehst, wird DIR niemand aus dem Weg gehen.

Ballaststoffe
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Der Name trügt, denn sie befreien deinen Darm. Ballaststoffe, wie sie in Vollkorn und Leinsamen vorkommen, helfen, dass die Nahrung schneller durch den Darm kommt und damit, Fäulnis zu vermeiden. Achte also darauf, viele Vollkornprodukte zu dir zu nehmen.

Kohlensäure
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Wer hätte das gedacht? Kohlensäurehaltige Getränke können auch Blähungen auslösen. Dagegen hilft, langsam zu trinken und dich nicht sofort nach dem Trinken hinzulegen. Dann bleibt das Gas nicht so lange im Körper und wird dir vor allem nicht zur Last.

Auch deine Lebensweise macht einen großen Unterschied. Wenn du zusätzlich diese Tipps befolgst, werden die Gase bald der Vergangenheit angehören.

Zu große Mahlzeiten
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Wenn wenige und dafür große Mahlzeiten gegessen werden, kommt es eher zu Blähungen, weil das Essen länger im Darm bleibt, um verarbeitet zu werden. Also lieber zwischendurch mal eine Kleinigkeit essen anstatt alles auf einmal. Auch hilft es, ausreichend Wasser zu trinken – ca. 2 Liter am Tag sind gut – wenn du Sport treibst, natürlich mehr.

Kaue dein Essen gut
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Das klingt logisch, aber achte darauf, dass du dein Essen ordentlich und gründlich durchkaust. Der Darm hat keine Zähne und mag lieber kleine Bissen.

Alles eine Frage der Zeit
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Verdauung braucht Zeit, also nimm dir am Besten die Zeit für eine entspannte Mahlzeit, statt zwischen zwei Terminen nebenbei. Vermeide Schlingen und iss abends lieber früher als sehr spät, denn wenn du kurz vor dem Schlafen gehen noch eine große Mahlzeit isst, wird diese schlechter verdaut und stört zudem deinen gesunden Schlaf.

Wunder der Natur

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