Weil er NICHT HÜBSCH GENUG war… lebte er im DRECK…

Der Anblick macht einen so betroffen, traurig und unendlich wütend….

Das Foto zeigt Kenny und jedem sollte schon beim ersten Blick klar sein, warum weiße Tiger nicht gezüchtet werden sollten…

Kenny wurde im Jahr 2000 gerettet, da war er ca. 2 Jahre alt. Er lebte bei seinem Züchter in Arkansas im Dreck… wegen seiner offensichtlichen Missbildungen war er wohl nicht zu verkaufen… er war einfach nicht „hübsch“ genug… so ließ man ihn in seinem Gehege einfach vor sich hin vegetieren, wohl in der Hoffnung, dass sich das PROBLEM dann von alleine löst….
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Als das Turpentine Creek Wildlife Refuge auf ihn aufmerksam wurde und ihn rettete, bekamen sie von dem Züchter gesagt, dass er krank wäre… er würde permanent mit der Schnauze vor die Wand laufen… er wäre verhaltensgestört… hat wohlmöglich das Down Syndrom…

Emily McCormack, Kuratorin in Turpentine Creek widerlegte dies allerdings. Klar war allerdings das Kenny das Ergebnis jahrelanger Inzucht war…
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Mit seiner kurzen Schnauze und seinem breiten Gesicht sowie seinen offensichtlichen Fehlstellungen im Kiefer ist Kenny nicht gleich als Tiger zu erkennen… Sein wahrscheinlicher Bruder Willie, ein oranger Tiger, den man gleich mit rettete hat eine schlimme Fehlstellung der Augen… wodurch er schielte…

Züchter, Zoos und Entertainer die dieser weißen Tiger als bedrohte Art sehen und die Erhaltung als Notwendigkeit sehen machen uns ärgerlich… Tiere waren nach gezüchtet und über die Konsequenzen dieser Überzüchtung und Inzucht macht sich keiner Gedanken… Nein, da werden die Tiere die dann ja eigentlich wertvoll sein sollten… aber dann doch nicht der Norm entsprechen zum sterben in den Dreck geworfen…

In Inzucht gezüchtete Tiere haben keine hohe Lebenserwartung und sterben meist viel früher, als die ihrer Art „normal“ geborenen. Sie haben Probleme mit den Nieren, Herzen, Augen, der Wirbelsäule, viele haben Gaumenspalten… leiden unnötige Qualen…
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Susanne Bass PR Vertreterin der Florida sanctuary Big Cat Rescue (BCR) erklärt, dass von 30 nachgezüchteten weißen Tigern nur einer hübsch genug ist in diese verdammten Las Vegas Shows zu kommen… die anderen 29 sind zu krank… zu hässlich… was mit ihnen passiert??? … man weiß es nicht genau … man spekuliert… sie werden eingeschläfert oder verlassen…

Leider kann man dieser Maschinerie wohl nicht Herr werden… der Mythos des weißen Tigers muss weiterlaufen und man braucht ja auch Nachschub um den Profit am Laufen zu halten…

Ich schreibe Mythos… weil der weiße Tiger lediglich wohl eine Laune der Natur war und keine eigene Art ist… Susanne Bass sagt, das es wohl nur ein Zufall war und jemand in den 50iger Jahren einen weißes Tigerbaby in freier Wildbahn entdeckt haben soll… dieser wurde seinen Eltern gestohlen und allein von diesem einen weißen Tiger sollen all die anderen weißen Tiger abstammen… ob’s stimmt… da verlassen wir uns mal auf die Experten…
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Egal wie es auch ist… mal wieder zeigt sich, wozu der Mensch im Stande ist und wie grausam wir Menschen doch sind… entspricht etwas nicht unserer Norm … entsorgen wir es…

Zu mindestens Kennys Geschichte hatte ein besseres Ende… und entgegen aller Behauptungen war er ein ganz normaler Tiger… er liebte sein Spielzeug, er fraß gerne Gras, lief ganz normal in seinem Gehege herum …
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Bass sagte:“ Jeder liebte Kenny… er hatte eine große Persönlichkeit…“

Leider war sein Leben, wie dass der meisten weißen Tigern zu kurz. Während ein „normaler“ Tiger mehr als 20 Jahre leben kann wurde Kenny nur 10 Jahre alt… er hatte einen langen Kampf gegen den Krebs verloren… ob dies das Ergebnis der Inzucht war ist unklar…

Wenn ihr die Rettung der weißen Tiger und anderer Tiere unterstützen wollt könnt ihr Spenden http://bigcatrescue.org/donate/ oder hier http://www.turpentinecreek.org/support-us/donate-now/

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